I amsterdam

Sooo, da bin ich also wieder… Zwei Tage lang Deutschland entflohen und jetzt wieder zurück im harten Arbeitsalltag.

Hier ein paar Eindrücke von meinem Amsterdam-Trip:

Nach 2:38 h ICE-Fahrt kommen wir in Amsterdam Centraal an. Wir wollen mit der Tram zu unserem Hotel, aber der Fahrer will uns keine Tickets verkaufen, sondern verweist uns ans „Ticket Center“. Nach einem kurzen Blick hinein sehen wir die lange Schlange und realisieren, dass man eine Nummer ziehen muss, die dann aufgerufen wird. „Wir sind doch nicht im Arbeitsamt in Chorweiler“ und wir nehmen uns ein Taxi (Preis natürlich vorher mit dem Fahrer ausgehandelt).

gvb

Nachdem wir mit den ersten Eindrücken von Amsterdam in „unserem“ Hotel ankommen, findet der Rezeptionist unsere Reservierung nicht. „Cool down, don’t worry, es gibt noch viele andere Hotels in Amsterdam“ denke ich mir. Nach einigem Hin und Her haben wir die Adresse von einem nahe gelegenen Hotel und 20€ cash als Entschädigung.

Die 20€ geben wir im Hotel Asterisk (Nähe Leidseplein) direkt für unser Zimmer aus und zahlen dann nur noch zusammen 50€ (inkl. Frühstück). Kurz Zimmer checken, Taschen rein, frisch machen und los geht’s. Jetzt erstmal die Treppe heile runter kommen 😉

hotel

treppe

Auf geht’s ins SALE-Gewühl. Wir laufen zu Fuß zurück in die Stadt, die Straßen sind so belebt und es gibt jede Menge Geschäfte, der Weg kommt uns gar nicht so lang vor.

Im ZARA ist die Hölle los, so ein Gewusel und Gewimmel und die Klamotten liegen überall verstreut.

sale bei zara

Dennoch finde ich eine schöne Jeans (allerdings nicht im Sale).

zara jeans

Nachdem die Geschäfte um 18:00 schließen, begeben wir uns ins De Jaren, ein Café mit Markthallen-Charakter. Wir essen einen großen Teller Salat vom Salatbuffet und genießen die Aussicht auf die Gracht.

de jaren 1

de jaren 2

Danach geht’s zur einstündigen Grachtenfahrt (ein bisschen Kultur muss sein ^^ außerdem will ich aufs Wasser!).

häuser + hausboote

Wir sind fasziniert von den vielen schönen Häuschen und beneiden die jungen Leute, die mit ihren Booten durch die Grachten schippern und entspannt was trinken.

Auf der Suche nach einer schönen Cocktailbar treffen wir auf diese Typen, die vor einem Café eine Capoeira-Einlage liefern. Ist klar, dass da der hemmungslose Engländer nicht fehlen darf… 3XL-T-Shirt aus und den Bauarbeiterausschnitt gewippt, ay ay ay.

capoeira

Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel ziehen wir weiter zur Leidseplein und genießen im Pub neben dem Hard Rock Café ein Bier. Gegenüber im MOMO trinken wir dann noch einen Asian Raspberry und ich bin gut angeheitert.

pubcocktails

Auf dem Rückweg zum Hotel gehen wir wieder am Rijksmuseum vorbei, wo wir auf dem Hinweg zufällig den „I amsterdam“-Schriftzug gefunden haben. Allerdings ist es jetzt ruhig dort und wir sind die einzigen Touristen, die Fotos machen 😉

I amsterdam

Kaum im Bett schlafe ich wie ein Stein.

Am nächsten Tag geht es erneut in die Einkaufsstraße Kalverstraat und Umgebung. Zum Glück sind die Geschäfte am frühen Morgen (um 10 Uhr) aufgeräumter und entspannter.

Hier übrigens die Auflösung des Bilderrätsels:  Das sind Poffertjes, kleine Pfannkuchen. Sehr lecker! Allerdings zwingt mich der schwitzende, aber nette Kellner dazu, „Poffertjes“ zu sagen, bis ich es korrekt ausspreche. Ich hasse Holländisch. Gut, dass wir uns sonst die ganze Zeit in Englisch verständigen.

poffertjes

Und noch ein Eindruck: Die Holländer und -innen sind ziemlich stylisch gekleidet, aber ich kann den Birkenstock-Trend nicht wirklich nachvollziehen. Okay, die Zehensteg-Version ist ja noch ganz schön und bestimmt gesund für den Fuß, aber diese Badelatschen/ Gymnastik-Version hatte fast jede Zweite an *kopfschüttel*

birkenstock

Das Foto entsteht übrigens während wir am Bootsanlegesteg chillen, bis unser Zug zurück nach Deutschland kommt. Ich werd sogar etwas braun und ein Kapitän flirtet uns an…

Und zu guter Letzt noch meine Shopping-Ausbeute (ich habe mich wirklich zurückgehalten):

shopping gains

– schwarzes + weißes Bustier, Bershka

– Jeans mit tiefem Schritt, Zara

– schwarzes One-Shoulder-Top mit goldenen Nieten, Bershka

– weißes Ripp-Top, Bershka

– dunkelblauer Shorty aus dünnem Baumwollstoff mit braunem Gürtel, Bershka

– schwarzer One-Shoulder-Badeanzug mit großem Cut-Out hinten (im Sale für 5€), H&M

– (nicht auf dem Bild) weißer Flatterstoff-Cardigan, Bershka

Es war ein superschöner, wenn auch etwas anstrengender Kurztrip. Wir sind – bis auf eine Tram-Fahrt zurück zum Bahnhof mit schwerem Gepäck ^^- alle Strecken zu Fuß gelaufen. Die Entfernungen in Amsterdam sind gar nicht so groß und der Stadtplan ist relativ einfach zu lesen… Es gibt zwar nicht so viele andere Geschäfte als in Deutschland, aber die Atmosphäre war eine ganz andere 🙂

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2 Gedanken zu “I amsterdam

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