Tag 6 – 7: Koh Phi Phi Don

Am späten Vormittag des sechsten Tages kamen wir in Krabi an und verließen den riesigen Reisebus.

Hier übrigens mal ein Beispiel für die Stehklos, die wir unterwegs immer wieder vorfanden:


Nach einem kleinen Snack in einem Strandrestaurant ging es in einem Minibus zum Hafen.

Auf der Fähre drängten alle Leute auf’s Deck, um schonmal zu bräunen. Wir hatten einen super Ausblick und die kleinen Inseln und Buchten ließen meine Vorfreude mehr und mehr wachsen 🙂 Als ein Fischerboot vorbeikam, winkten uns alle Fischer.

Nach knapp 15-stündiger Reise, mittlerweile mit leerem Magen, kamen wir endlich auf Koh Phi Phi Don an. Dort wurden wir sofort von den einheimischen „Schleppern“ angequatscht. Mit den Leuten vom Bus, mit denen wir uns super verstanden, setzten wir uns kurz auseinander. Habt ihr schon ne Unterkunft? Wo wollt ihr hin? Mit dem Amsterdamer und einer Israelin machten wir uns auf den Weg und suchten eine bestimmte Unterkunft. Allerdings fanden wir die nicht. Irgendwann hatten V und ich keine Lust mehr, vor allem weil die Israelin so am nerven war. Sie wollte eine Unterkunft direkt am Strand, aber superbillig! „Ansonsten fahr ich direkt wieder zurück nach Krabi!“… Oh Mann, was ne Zicke. Ich zog dann den Schlussstrich und verabschiedete uns von den Beiden. Wir wollten zurück zu einem symphatischen Typen, der V angesprochen hatte. Dieser brachte uns zum Resort „Phi Phi Princess„.

Dort buchten wir für 2 Nächte ein Doppelzimmer für 20€/ Nacht. Wir hatten Klimaanlage, einen Safe, einen Flachbildfernseher und einen Kühlschrank. Wir waren total zufrieden mit der Unterkunft, nur die Dusche hatte nicht viel Power… wir brauchten Ewigkeiten, um das Shampoo auszuspülen 😉 Draußen wurde auch mal wieder gebaut, aber sehr störend war es nicht und wir waren ja tagsüber eh unterwegs.

Nach dem Einchecken ging es sofort an den Strand.

Leider legten wir uns genau an die Stelle, wo abends Feuerspiele stattfinden. Der ganze Sand war Benzin-getränkt und es stank ekelig. Deshalb blieben wir nicht lange da und mussten unsere Handtücher direkt auswaschen. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, genossen wir unser erstes Thai-Dinner am Strand (Suppe, Frühlingsrollen, diverse Curries). Seeeeeeehr lecker! Und da der Abend noch lange nicht vorbei war, gönnten wir uns Pina Coladas und Live-Musik am Strand.

Der Sänger kam aus Singapur und hatte eine wahnsinnige Stimme. Als er dann erzählte, das nächste Lied hätte er nach dem Tod seiner Freundin geschrieben, bekamen wir Gänsehaut…
Irgendwann wechselte er jedoch sein Mikro gegen Fackeln; darauf hatten wir keine Lust, deshalb gingen wir noch in einen Irish Pub. Dort wurden wir von einem Ami angequatscht, der uns ein Bier ausgab.

Da wir ja schon ein bisschen was intus hatten und am nächsten Morgen früh aufstehen mussten, schafften wir das Bier allerdings nicht mehr. Den Gratis-Schnaps waren wir schon an die Mädels losgeworden, mit denen der Ami mittlerweile flirtete, aber das Bier sollten wir behalten. Also nahmen wir es mit in unser Zimmer (und später noch nach Koh Phangan, wo wir aber keinen Kühlschrank hatten und das Bier nicht warm trinken wollten…).

Wie gesagt, am nächsten Morgen (Tag 7) mussten wir früh aufstehen. Wir hatten ein Longtail Boot mit Fahrer (oder eher „Kapitän“) gemietet. Eigentlich wollte der Amsterdamer auch noch mitkommen, aber der hatte am Abend zuvor zu viele Buckets und lag noch flach 😉

So früh am Morgen war der Strand auch noch ziemlich leer:

Von 9 – 12 hatten wir also unser eigenes Boot, was uns um die kleinere Koh Phi Phi-Insel Koh Phi Phi Leh schipperte. Zuerst ging es zum Maya Beach, wo 2000 der Film „The Beach“ gedreht wurde.

Die Bucht war wirklich schön, aber von Touristen belagert.

Als farang musste ich 200 Baht (= 4€) Eintritt bezahlen, V kam umsonst auf die Insel. Da wir nicht sooo viel Zeit hatten, haben wir nur ein paar Fotos am Strand gemacht und uns rund um den Strand herum umgeschaut. Nächstes Mal werde ich dort ein bisschen auf Erkundungstour gehen 🙂

Zweimal hielten wir zwischen Felsen um zu schnorcheln.

V musste eine Rettungsweste tragen, weil sie nicht schwimmen kann. Die Fische haben sich von uns gar nicht stören lassen. Bin ja nicht unbedingt ein Fisch-Fan, aber die waren echt cool!

Beim Schnorcheln hab ich mich allerdings ein bisschen verletzt. Ich weiß schon gar nicht mehr woran, aber an irgendwas hab ich mich geschnitten.

Ach so, nicht zu vergessen: Auf Maya Beach bin ich über das Ankerseil von unserem Boot gestolpert und hatte ein paar Tage eine offene Wunde am Schienenbein (und jetzt eine kleine Narbe) … *clumsy*

Zum Schluss ging es noch auf „Monkey Island„, wo wir superviele Affen gesehen haben. An diversen Ständen konnte man Obst kaufen, um die Affen zu füttern. Oh Mann, da waren so viele Touris auf einem Haufen…

Obwohl wir bei dem Ausflug die ganze Zeit Pringles und Nüsse gefuttert haben, waren wir nach dem Schnorcheln ziemlich hungrig. Für abends hatten wir wieder Thai Food geplant, aber mittags gab es erstmal lecker Burger 🙂

Das Restaurant lag ziemlich zentral im Tourist Village. V und ich fragten uns gerade, wann wir mal Leute aus dem Bus treffen, da kamen der Amsterdamer und die Israelin vorbei. Wir haben kurz gequatscht, dann sind sie wieder abgezogen. Besser so, das Mädel war uns eindeutig zu zickig. Schade war’s nur um den Amsterdamer, mit dem hatte ich mich nämlich super verstanden! Ein paar Minuten später kamen Luke und Anna (die zwei Australier, die im Bus neben mir saßen) in das Restaurant, weil sie dort auch was essen wollten. Die waren total nett und wir hatten ein spaßiges Essen 🙂

Nachmittags habe ich ein paar Karten geschrieben (ja, ich verschicke Urlaubskarten!) und wir haben uns um unsere Fahrt nach Koh Phangan und die dortige Unterkunft gekümmert. Preise verglichen und verhandelt. Für die Fahrt (Fähre nach Krabi, Bus nach Suratthani, Fähre nach Koh Phangan, Taxi zur Unterkunft – ca. 8 Stunden unterwegs) und drei Übernachtungen haben wir 35€/ Person bezahlt, was echt günstig war!

Gegen frühen Abend fiel mir ein, dass ich unbedingt noch auf den Viewpoint kraxeln wollte, um einmal Koh Phi Phi Don von oben zu sehen. V war zuversichtlich, dass wir das bis zur Dämmerung schaffen. Wir hatten den Weg aber total unterschätzt! Es ging erst etliche Treppen hoch und dann einen steilen Weg! V konnte nach der Hälfte nicht mehr und setzte sich auf eine Mauer (da war es schon dunkel!). Ich stapfte weiter; die letzten Meter schlug ich mich durch’s Gebüsch (obwohl ich im Dunkeln die Tiere nur hören, aber nicht sehen konnte!). Als ich oben ankam, rief V an, dass sie nachkommt. Ein paar Jungs hatten sie wohl angefeuert ;-D

Tja, das war dann also unsere Aussicht. Es gab leider auch keine Stelle, wo ich meine Kamera gut abstellen konnte (die Auslösezeit war soooo lang!). Den Weg runter ins Dorf mussten wir mit unseren Handys leuchten, war schon witzig.

So verschwitzt wie wir waren, brauchten wir erstmal eine Dusche. Dann ging’s zu unserem Thai Dinner und danach noch auf ein Bier in eine „Disco“ und Cocktails in eine Rooftop Bar.

Und dann hieß es wieder Rucksäcke packen.

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