Tag 15 – 16: Koh Phangan

Und am 15. Tag stand schon die letzte Strand-Etappe meines Thailandurlaubes an 😦
Es ging mit der Fähre von Koh Tao nach Koh Phangan. Leider legt die Fähre nur in Thongsala an, nicht direkt in Haadrin (wo die Fullmoon-Party stattfindet). Von dort gehen nur die Fähren in die andere Richtung – nach Koh Samui. Also musste ich von Thongsala aus mit dem Taxi-Pick Up nach Haadrin. Ich wusste, dass die Fahrt so um die 100 Baht (ca. 2 Euro) kostet, deshalb wimmelte ich die teureren Taxen gleich ab. In den Pick Up lockte ich dann noch ein paar Leute, die hilflos herumirrten. Das waren ein paar deutsche Mädels und eine Holländerin. Ich kannte die Strecke nach Haadrin ja zum Glück schon (mit den ganzen Steigungen und Gefällen). Dazu kam dann noch der Nieselregen – nicht sehr schön.

Angekommen in Haadrin, hab ich als Erstes im Sunrise Resort eingecheckt, wo ich ja eine Woche vorher schon ein Zimmer reserviert hatte. Angeblich war aber mein Zimmer nicht mehr verfügbar… und da ging das Diskutieren los 😀
Das Ergebnis: ein nagelneues Super-Zimmer im neu gebauten Gebäudekomplex auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Erste Nacht vereinbarter Preis plus Frühstück, zweite Nacht halber Preis.

Von Sicherheitsbestimmungen halten die Thais wohl auch in solch einem Resort nicht so viel: die Fenster konnte man komplett aufschieben und die Wand darunter ging mir nur bis zum Knie. Grandios auch die Stromkabel:

Und heißt das jetzt, man darf im Zimmer nicht anmalen oder man darf nicht angemalt ins Zimmer? Ich hab auf’s Anmalen jedenfalls verzichtet 😀

Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, nutzte ich eine Regenpause und ging zum Pool. Da habe ich direkt zwei (jaa, genau!) Australier kennengelernt. Die Zwei waren superlustig, der eine glänzte erstmal mit seinem Deutsch à la „Isch liebe disch“ (jaja, sehr lustig). Mit dem anderen konnte ich mich aber besser unterhalten: Niro kam nämlich ursprünglich aus Indien, hatte einen verständlichen Akzent und wir hatten jede Menge Gesprächsstoff, da ich ja ein Indien-Fan bin und auch schon dort war.

Als es wieder anfing zu regnen, verabredete ich mich mit den Beiden zum Abendessen und verließ den Pool. Da die Regenschauer nicht so heftig waren, ging ich ein bisschen shoppen. Ein paar Klamotten für mich und einige Mitbringsel.

(verregneter Fullmoon Party Strand tagsüber)

Um die verabredete Uhrzeit erschien aber nur Niro am Treffpunkt, der andere Aussie tauchte nicht auf und wir wussten seine Zimmernummer auch nicht. Nach dem (unspektakulären) Essen traf ich per Zufall Luke auf der Straße. Den hatten V und ich ja auf dem Weg nach Koh Phi Phi kennengelernt und auf der Insel wiedergetroffen. Mit Luke und seinen Leuten ging ich schonmal zum Fullmoon Party-Strand.

(die berühmten „Buckets“ – eine heftige Mischung aus Schnaps und einem Softdrink)

Niro kam – nach einer Ruhepause, da er die letzten Tage zu viel gefeiert hatte – auch zum Strand. Da er noch ziemlich kaputt war, ich nichts trinken wollte und die Musik auch nicht 100% mein Geschmack (zum tanzen) war, chillten wir auf einer der vielen Strandmatten und sahen dem bunten Treiben zu.

(Aussicht von der „Mountain Bar“)

Die Fullmoon Party muss man sich so vorstellen:
– viele betrunkene Leute, die total ausflippen
– die allerlustigsten Verkleidungen und Bemalungen
– ein Hotelabschnitt neben dem anderen mit riesigen Lautsprechertürmen, die den ganzen Strand beschallen (mit Techno und Charts)
– Feuerspiele ohne Ende
– und der ganze Ort ist komplett überlagert

Aber sehr, sehr lustig! War auf jeden Fall ne Erfahrung wert! Das hätte man eigentlich nur mit trockenem Wetter und elektronischer Musik nach meinem Geschmack toppen können 🙂

Um ca. 3 Uhr lag ich im Bett. Da das Hotel ziemlich nah am Partystrand lag, hatte ich das Gefühl, mein Bett stünde mitten in einer Disko. Aber ich war so müde, ich schlief sofort ein!

Am nächsten Morgen machte ich mich nach dem Frühstück auf zum Strand, um die Überreste zu begutachten. Viel Müll war schon weggeräumt, aber es schliefen oder tanzten immer noch Leute am (mittlerweile überfluteten) Strand.

Da es auch an diesem Tag nicht aufhören wollte zu regnen, musste ein Alternativ-Programm her: Shopping, in Cafés und Restaurants chillen (dort wurden ja immer Filme oder Serien gezeigt), hab mir ein Henna Tattoo machen lassen und eine Fußmassage gegönnt.

Die Fußmassage war total entspannend, aber nach ein paar Minuten kam eine ganze Familie (ich vermute Pakistanis oder Inder) in den Massagesalon und machten Aufstand. Sie wollten den Preis drücken, aber auf eine total unverschämte Art. Ich hab mich ein bisschen fremdgeschämt…

Der letzte Abend auf Koh Phangan verlief auch total unspektakulär. Niro und ich suchten eine Bekannte, die seine Sonnenbrille hatte. Dann waren wir noch kurz zusammen die DVD von der Fullmoon Party kaufen (die Thais haben schon was drauf, dass sie am nächsten Tag mittags die DVD fertig hatten!), ich packte meinen Rucksack und ging früh ins Bett. Am nächsten Tag sollte es ja zurück nach Bangkok gehen.

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