The Art of Pop Video

Letzte Woche Freitag habe ich euch bereits mein „Business Outfit“ gezeigt und erwähnt, dass es zu einer Ausstellungseröffnung geht.

Es handelte sich um die Eröffnung der Ausstellung „The Art of Pop Video“ im Museum für angewandte Kunst Köln. Durch einen glücklichen Zufall war mir die Einladung sozusagen „zugeflattert“ (die Eröffnung war aber sowieso öffentlich).

Um 19 Uhr ging es los mit Dr. Petra Hesse (Direktorin des MAKK), die nach einer Begrüßung an die „Film- und Musik-affine“ Bürgermeisterin der Stadt Köln Angela Spizig übergab. Daraufhin folgten noch ein paar Grußworte von Dr. Markus Krause (Abteilungsleiter des LVR Fachbereichs Kultur), bevor die Kuratoren Michael P. Aust, Georg Elben und Daniel Kothenschulte ein paar Worte zur Entstehung der Ausstellung erzählten.

Leider war die Akustik im Foyer nicht gerade hervorragend, weshalb man zwischenzeitlich nicht alles verstand.

Nach der offiziellen Eröffnung gab es einen Umtrunk bzw. ein Get-together, welches vor allem im schönen Innenhof stattfand – dank des schönen Wetters und der zahlreichen Raucher.

Die Ausstellung ist nach verschiedenen Themengebieten (z.B. Lovesongs) aufgeteilt und zu jeder Abteilung gibt es eine kurze Erläuterung mit Interpretation einiger Videos.

Die meisten Clips konnte man sich am Flachbildschirm anschauen, es gab aber auch einige zusätzliche Installationen mit Beamer. Die Tonqualität der Kopfhörer war übrigens 1a! Leider weiß ich die Marke nicht mehr…
Zu jedem Video gab es Infos über Titel, Interpret, Regisseur, Jahr und Länge des Videos (z.B. „Thriller“ ist ca. 13 Minuten lang!).

Eines der bedeutendsten Musikvideos überhaupt war wohl „Video Killed The Radio Star“ von The Buggles – das erste Musikvideo, was bei MTV gespielt wurde! Ich find’s super und bin immer noch fasziniert, wie man damals schon so etwas produzieren konnte!

Hier ein Clip, der an der Ruhr-Uni in Bochum gedreht wurde: Schneider TM mit „Reality Check“

Mit manchen Musikstilen konnte ich nicht so viel anfangen, z.B. mit der Magical 8 Bit Tour. Ich kenne wirklich niemanden außer vEnoMaZn, der solche Musik hört 😀

Wir haben aber auch ein neues Gute Laune-Lied gefunden: Brigitte Bardot & Serge Gainsbourg „Comic strip“:

Haha, BOOM TSCHAK POW 🙂

In einem extra Raum gab es noch einige Clips eher experimenteller Art, u.a. „Home and Dry“ von den Pet Shop Boys (Director: Wolfgang Tillmans):

Und was ich super fand: Es wurde ein asiatisches Video gezeigt, in dem eine Frau erklärt, wie man Hula Hoop praktiziert. Passend dazu standen fünf Hula Hoops bereit. Ich konnte nicht widerstehen 🙂

Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen. Viele Leute kritisieren zwar, dass Musikvideos keine „Kunst“ seien, aber ich finde es faszinierend, welche Geschichten teilweise dahinter stecken! Die Regisseure müssen sich mittlerweile außerdem einiges einfallen lassen, denn es hat ja eigentlich schon alles gegeben!

Klar kann man sich die Videos auch zu Hause auf youtube anschauen, aber die Atmosphäre ist eine ganz andere. Die Zeit im Museum verging auf jeden Fall wie im Flug – und ich konnte mir bei weitem nicht alle Videos anschauen! Ich würde außerdem empfehlen, die Ausstellung abends anzuschauen (z.B. jeden ersten Donnerstag im Monat bis 22 Uhr), da ist die Stimmung nochmal ganz anders 😉

THE ART OF POP VIDEO
Ausstellungsdauer 9. April bis 3. Juli 201
Öffnungszeiten: DI bis SO 11-17 Uhr, jeden ersten SO im Monat ab 10 Uhr/ jeden ersten DO im Monat bis 22 Uhr
Eintritt 5 Euro

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule 50667 Köln www.makk.de

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