Fashion Net Education Center

In den Düsseldorfer Cubic Studios fand am Sonntag das Fashion Net Education Center statt, an dem ich als „Presse“ teilnehmen durfte.

Das Cubic Studios kannte ich bisher noch nicht, ist aber eine recht coole Location – bestehend aus vier unterschiedlich großen Studios, die vor allem für Film- und Fotoproduktionen gebucht werden. Hier seht ihr einige „Endprodukte“, die dort entstanden sind.

Leckereien der Konditorei Heinemann, sowie Kalt- und Heißgetränke (wobei die Heißgetränke bei den eisigen Temperaturen definitiv eine größere Nachfrage hatten)

Snood, Gina Tricot / Kette, I AM / Tasche, ystrdy /
Longbluse mit transparenten Ärmeln, Primark
/
Cardigan, ZARA / Strumpfhose, No Name / Wedges, Stradivarius

Obwohl die ersten Vorträge sicherlich auch interessant waren, habe ich den Themenblock „Innovation & Technik“ (ab 12 Uhr) nicht geschafft, sondern mir die Blöcke „Modejournalismus“ und „New Talents (AMD Düsseldorf)“ angeschaut.

Den Anfang des Themenblocks „Modejournalismus“ machte Claudia Carillon; Initiatorin des German Fashion Film Award, die von internationalen Jungdesignern sprach und den Unterschied zwischen Clip und Modenschau verdeutlichte. Besonders interessant war es, die Zahlen mal schwarz auf weiß zu sehen:

Ein Clip kostet zwischen 1.500€ und 5.000€, eine Modenschau von 150.000€ bis 1 Mio. € (Chanel sogar gerne mal 5 Mio. €)! Letzteres können sich Jungdesigner natürlich gar nicht leisten. Deshalb bietet der Clip laut Claudia Carillon einen sehr guten Einstieg für Jungdesigner, auch weil man damit viel mehr Leute direkt erreichen kann und der Clip schnell und einfach verteilt werden kann.

Frau Carillon wurde von Marcus Luft (von der Gala) „abgeklatscht“.  Marcus Luft brachte einen interessanten und kurzweiligen Vortrag unter dem Motto „From Runway to Reality“ und veranschaulichte diesen Weg anhand der Prada Brogues aus der S/S-Kollektion 2011. Bei dem außergewöhnlich geschnittenen Schuh fragten sich viele zuerst, ob sie ihn gut finden oder nicht. Doch dann wurde der Schuh zum Hype und war überall ausverkauft. Viele Designer zogen nach und letzendlich findet man ähnliche Designs bei mittelpreisigen Einzelhändlern.

Außerdem betonte Luft, dass der deutsche Nachwusch viel stärker gefördert und auch in der Presse präsent sein muss.

Der Block „New Talents (AMD Düsseldorf)“ startete mit Jennifer Moica, Modedesign-Absolventin der AMD Düsseldorf, die ihre Abschlusskollektion „Primal Light“ (Konzept, Design, Farben + Materialien) vorstellte.

Darauf folgte Jenny Brucherseifer, Mode- & Designmanagement-Absolventin der AMD Düsseldorf, die ihre Bachelorarbeit mit dem Thema „Made in China“ vorstellte. Sie betrachtet darin die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Beschaffungsmarkt China und die Schwierigkeiten, die sich daraus für internationale Märkte ergeben. Als Fazit zog sie, dass zukünftig auch verstärkt auf andere Märkte (Bsp. Vietnam, Türkei) gesetzt werden muss, China aber weiterhin ein sehr wichtiger Markt bleibt.

Isabelle Braun & Lena Grossmüller, Modejournalismus-Absolventinnen der AMD Düsseldorf und Kuratorinnen der Ausstellung „Frontrow Revolution – Modejournalismus 2.0„, die ich schon am Samstag besuchte.

Interessant fand ich, dass die zwei Damen – in sehr kurzweiliger Weise und mit einem kleinen Augenzwinkern – ihren Weg von der Idee, über die ersten Vorbereitungen bis hin zur Realisation der Ausstellung veranschaulichten.

Nach den vier Vorträgen waren wir leider so durchgefroren, dass ich den Heimweg antrat und leider die Designerinnen Pim Sukhahuta (Sretsis) und Jean Yu verpasste.

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