Ushuaïa Ibiza

Im Rahmen unseres Trips nach Formentera haben meine bessere Hälfte und ich eine Nacht auf Ibiza verbracht. Wir waren dort mit Freunden im Ushuaïa „verabredet“, um uns die Show von Avicii anzuschauen. Mit 50€ waren die Tickets selbst im Vorverkauf nicht gerade günstig (Abendkasse kostet 60€), aber die Shows sollten grossartig sein…

copyright by fraeuleinschlauschlau

Das Ushuaïa gibt es noch gar nicht so lange, es hat erst im Sommer 2011 eröffnet. Es handelt sich um ein riesiges Hotel, direkt am Playa d’en Bossa in Eivissa, Ibiza. Je nachdem wie das Wetter/ der Wind ist, fliegen die Flugzeuge im Landeanflug auf Ibiza direkt über das Hotel (siehe hier) und somit die Open Air Tanzfläche (siehe hier), die von den Hotelgebäuden umschlossen ist.

copyright by fraeuleinschlauschlau
Ab 800€/ Nacht bekommt man ein Zimmer im Ushuaïa Hotel (entweder im Club Hotel oder im erst diesen Sommer eröffneten Tower). Wählt man Zimmer oder Suite mit Blick zur Bühne, kann man auf dem Balkon hervorragend mitfeiern bzw. sich feiern lassen. Und mit Champagner um sich spritzen (true story). Ebenerdig gibt es Zimmer/ Suiten mit kleiner Terrasse, die nur durch einen Zaun von der Tanzfläche getrennt ist. Vorteil: Feeling wie auf der Tanzfläche, man wird aber nicht von allen Seiten angerempelt, Nachteil: man sieht nicht von überall die Bühne und man fühlt sich wohl auch weniger exklusiv als die Leute über einem (die mit dem Champagner spritzen).

copyright by fraeuleinschlauschlau

In den Club – d.h. auf die Open Air Tanzfläche – passen angeblich 5.000 Feierwütige. Doch die unserer Meinung nach weit übertroffen. Es war picke packe proppevoll! Eine Massenpanik dort… gar nicht auszudenken! Egal wo wir standen, überall standen wir im Durchgang und wurden von links nach rechts und zurück geschubst. Wir hatten uns zwar darauf eingestellt, mit vielen Leuten zu feiern und hatten auch richtig Bock drauf, aber das war leider too much. Wie in der Sardinenbüchse auf der Tanzfläche zu stehen und sich nicht viel mehr zu bewegen als das Gewicht vom einen auf das andere Bein zu verlagern… das verstehe ich nicht unter Party machen :-/ Selbst am Rande der Tanzfläche (= Zaun zu den ebenerdigen Unterkünften) war kaum an durchatmen zu denken. Am Klo mussten wir Mädels 45 Minuten in der Schlange stehen, die Jungs „nur“ 30 Minuten.
Ein Typ hatte sich eine super Strategie ausgedacht, um durch die Menschenmassen zur Bar zu kommen: mit den Fingern halb im Hals, verdrehten Augen und würgenden Geräuschen stolperte er durch die Masse. Jeder machte so gut es ging Platz und wenn er dabei auf den Arm seines Nachbarn hüpfen musste (fast) – angekotzt zu werden, das fehlte noch! An der Bar angekommen, war der Typ wieder ganz normal und gab seine Bestellung auf. Wir schüttelten nur – immer noch erschrocken – den Kopf.

copyright by fraeuleinschlauschlau

copyright by fraeuleinschlauschlau

copyright by fraeuleinschlauschlau

Fazit: Die Show war auf jeden Fall sehenswert und Avicii hat super aufgelegt. Aber da es so übervoll war, konnten wir es gar nicht richtig geniessen. Also abgehakt von der „Things you have to do before you die“-Liste. Ein Mal reicht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s