Samstagskaffee

Die liebe Ninja hat heute dazu aufgerufen, bei ihrem Samstagskaffee mitzumachen. Und da ich mir sowieso einen Nachmittags-Latte machen wollte, bin ich doch glatt dabei 🙂

copyright by fraeuleinschlauschlau

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Und da es mit einem einfachen Kaffeefoto nicht getan ist, sondern auch noch ein paar Wochenendworte gewünscht sind, kommt hier nach längerer Abstinenz ein Lebenszeichen meinerseits 😉

Nach zwei sehr anstrengenden Prüfungswochen (7 Klausuren, 1 Präsentation, 3 Semesterarbeiten aka Booklets) hat am Montag mein erstes Pflichtpraktikum des Studiums angefangen. Zwar kann ich nach der ersten Woche noch nicht sooo viel sagen, aber ich fühle mich auf jeden Fall wohl und das Team ist toll! Ich bin sehr gespannt, was noch so auf mich zukommen wird 🙂

Den obigen Blumenstrauß habe ich gestern von meinem Freund als Aufmunterung geschenkt bekommen. Ich war nämlich ziemlich deprimiert, weil ich erfahren habe, dass die Minderung der BAföG-Rückzahlung aufgrund sehr guter Leistungen abgeschafft wurde 😦 Bis zum 31.12.2012 war es so, dass die Rückzahlung der BAföG-Summe gemindert wurde, wenn der BAföG-Empfänger zu den besten 30% seines Jahrgangs gehörte. Diese Regelung gibt es zu meinem Pech jetzt leider nicht mehr.
Dafür sitze ich gerade an meiner Bewerbung für ein Begabten-Stipendium. Bitte drückt mir die Daumen, dass es klappt und ich das Stipendium bekomme!

Gestern Abend war ich übrigens beim Mittsommer Bummel in Unterbilk. Rund um die Lorettostraße hatten die meisten Boutiquen bis 24 Uhr geöffnet. Auf der Straße, in den Lädchen und Lokalen war jede Menge los und es herrschte einfach eine super Stimmung! Ich muss zugeben, dass mir die Ecke dort ganz gut gefällt und es echt eine Schande ist, dass ich dort vorher noch nie war…

Ich wünsche euch allen ein schönes restliches Wochenende!

Mein S/S 2013 Rock aus Neopren

Jetzt bin ich schon wieder so lange nicht zum bloggen gekommen… doch heute komme ich mit einem kleinen Lebenszeichen um die Ecke (auf Instagram passiert bei mir mehr). Und es geht nicht um Weihnachten 😉

Im Nähunterricht in der Uni müssen wir dieses Semester einen Rock – zugeschnitten auf unsere Maße – nähen. Nachdem ich mich erst nicht entscheiden konnte, welcher Stoff und welche Form… habe ich diesen wunderschönen Neopren-artigen Stoff von Bogner bei Stoffe Hartmann in Düsseldorf gefunden. Da es 50% Rabatt auf Designerstoffe gab, hat der Meter nur 15€ gekostet und da ich nur 60 cm benötigte, hatte ich den Stoff für 9€ in der Tasche 🙂

Ich wusste schon vor dem Kauf, dass ich den Rock nicht bis Weihnachten fertig bekomme, von daher habe ich mich für eine sommerliche Variante entschieden – die Farbe ist wirklich knallig 🙂

Der Taillenrock sieht jetzt zwar schon recht komplett aus, es kommt aber oben noch ein Bündchen dran und unten muss noch der Saum umgenäht werden (der Rock wird noch etwa 10 – 15 cm kürzer). Auf der Rückseite kommt ein auffälliger Plastik-Reißverschluss rein (so wie bei einem richtigen Neoprenanzug habe ich mir vorgestellt) und unten werde ich den Rock für mehr Beinfreiheit kürzen. Ich hab also noch einiges vor…

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Wie gefällt euch der Rock? Ich trage ja fast nur schwarz-grau-weiß, aber Knallfarben finde ich irgendwie super 🙂

Madame Grès – Skulpturale Mode

Seit September diesen Jahres und noch bis zum 10.02.2013 präsentiert das ModeMuseum in Antwerpen die Ausstellung „Madame Grès – Skulpturale Mode„. Letzte Woche durfte ich mir diese anschauen und war sehr positiv überrascht!

In der Ausstellung werden zahlreiche Werke der Pariser Couturière Madame Grès gezeigt, die von 1903 bis 1993 lebte. Folglich entstanden ihre Designs in sehr vielen verschiedenen Jahrzehnten, wobei die meisten davon sehr zeitlos sind. So haben sich auch zahlreiche Designer (Jean Paul Gaultier, Alber Elbaz für Lanvin, Yohji Yamamoto, Haider Ackermann) von Madame Grès inspirieren lassen und dies in ihren Kollektionen umgesetzt. Madame Grès verstand sich als Bildhauerin und Modedesignerin. Bei ihren Designs ging sie so vor, dass sie den Stoff direkt am Körper ihrer Kundin (bzw. der Büste mit den entsprechenden Maßen der Kundin) modellierte. Sie faltete, steckte fest und schnitt aus (sie trug immer eine Schere an einer Kette um den Hals). In dieser Art und Weise entstanden einmalige Modelle mit der ganz bestimmten Handschrift der Madame Grès.

Ich fand die Ausstellung und die Geschichte von Madame Grès überaus spannend! Wir hatten uns für eine Führung in Englisch entschieden und eine Führerin „erwischt“, die wirklich mit Herzblut dabei war, die viele Designer persönlich kannte und die mit einem erstaunlichen Wissen glänzen konnte. Von den Ausstellungsstücken war ich total begeistert und möchte euch diese nicht vorenthalten.

asymmetrische Designs

Modell ganz rechts von Jean Paul Gaultier

hier findet die Ein oder Andere evtl. ihr zukünftiges Brautkleid 😉

Entwürfe mit Farb- und Stoffmustern, die Madame Grès an ihre Kundinnen z.B. in New York schickte

das schwarz-graue Kleid war eines meiner favorisierten Designs

dieses Kleid aus Samt wurde aufwendig restauriert und größtenteils wiederhergestellt;
ein ganz faszinierendes Exemplar mit asymmetrisch angeordneten Haken-Verschlüssen seitlich am Bustier

Modelle von Jean Paul Gaultier

das weiß-graue Kleid war auch genau mein Fall!

Alltagskleidung, entworfen von Madame Grès

Bademoden-Kollektion

Peplum/ Schößchen – gerade wieder hochmodern!

ModeMuseum Provincie Antwerpen – MoMu
Nationalestraat 28
2000 Antwerpen, Belgien
E-Mail: info@momu.be
DI – SO 10 – 18 Uhr, jeden 1. DO des Monats 10 – 21 Uhr

Ein paar weitere Fotos und Infos bei der VOGUE.